The solace of a family... | |||||||||||||||||||||||||||||
...and the demise of the lonely in old age | |||||||||||||||||||||||||||||
With that said, there were some touching moments, especially towards the end of the film where the characters actually involved themselves emotionally, and had some meaningful interactions. Indeed, I have been left with some lingering impressions from the film’s more thoughtful passages. In the end, however, I am not entirely clear what message the film is hoping to leave you with. The well functioning couple sit in the centre of this film, content but somewhat dull, while their youthful son finds love (and looks set to follow a similarly content but dull path), and their age contemporaries drift into loneliness, depression, and low level alcoholism. Time passes, but for the most part things stay pretty much the same. Change is hard? Certainly. And though the lucky few may have found someone they genuinely like to spend the passing time with, for the rest it is exactly a lack of change that is the hardest thing of all. | |||||||||||||||||||||||||||||
| Bewertung: | * * * | ||||||||||||||||||||||||||||
| Originaltitel: | ANOTHER YEAR | ||||||||||||||||||||||||||||
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8. Oktober 2010
Another Year
10. März 2010
Berlinale Abschlussbericht 2010
22. Februar 2010
Glukhota
| Originaltitel: | Glukhota | ||
| Deutscher Titel: | Taub | ||
| Land: | Ukraine | ||
| Jahr: | 2010 | ||
| Regie: | Myroslav Slaboshpytskiy | ||
| Mit: | Dmytro Sokol, Oleksand Fomichov, Sergiy Gavryluk | ||
| Buch: | Myroslav Slaboshpytskiy | ||
| Produzent: | Elena Slaboshpytskaya, Volodymyr Tykhiy, Denys Ivanov, Yana Semernya | ||
| Kamera: | Dmytro Sannykov | ||
| Dauer: | 11 min | ||
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HÄNDELSE VID BANK
| Originaltitel: HÄNDELSE VID BANK | |||||||||||||||||||||||
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18. Februar 2010
Sebbe
| Originaltitel: | SEBBE | |
| Deutscher Titel: | SEBBE | |
| Land: | Schweden | |
| Jahr: | 2009 | |
| Regie: | Babak Najafi | |
| Mit: | Sebastian Hiort af Ornäs, Eva Melander, Kenny Wåhlbrink | |
| Buch: | Babak Najafi | |
| Produzent: | Rebecka Lafrenz, Mimmi Spång | |
| Kamera: | Simon Pramsten | |
| Dauer: | 79 min | |
| Produktionsfirma: | http://www.garagefilm.se |
Narben im Beton
Noch ein Sozialdrama
Porträt einer Mutter in Not – Berlinale Perspektive 2010
Anna hütet drei Kinder und hat noch ein viertes im Bauch. Um sie herum prollt das Leben gar bitterlich. Sie spricht in dem ganzen Film keine 10 Sätze und sieht betrübt aus. Dazu Grund gibt ihr auch Andreas, der vor ihren Augen mit einer anderen herum-macht, derweil Anna den Haushalt organisiert und sehr erschöpft wirkt.
Aha, denkt der Zuschauer, ein Sozialdrama, wie sie hoch in Mode sind bei den Festivals. Da braucht man dann keine Identifikationsfigur, weil eben der Realismus so pointiert wirken soll. Während also die Kinder schön nervig sind und Anna ihr Neugeborenes entsorgt, fragt man sich, warum man diese Studienarbeit schaut. Ach ja, man sitzt in der Perspektive Deutsches Kino, wo ebenjene Studentenfilme laufen, mit denen sich Filmschulen wie die KHM auf der Berlinale brüsten wollen. Nun gut. Im Abspann stehen Professoren, die die Regisseurin (und Autorin) Juliane Engelmann berieten. Diese hat vorher scheinbar nur fünf Kurzfilme gemacht und das Festival Contravision mitorganisiert. Kameraführung und Musik passen denn auch gut zum Sujet. Carmen Birk als Anna strahlt eine traurige Leere aus, die bei mancher Zuschauerin wohl Mitgefühl auslöst. Das ist lobenswert.
Aber das Drama hat auch Schwächen. Selten kam ein Mann so unmotiviert herüber wie der Bösling Andreas, der natürlich überspitzt von Stefan Riedner gespielt wird, weil es ein Film ist. Weil die Botschaft klar erkennbar sein soll mittels Antagonist. Er verkörpert die abwesenden Väter, die Nichtsnutze, die ihre Frauen und Kinder hängen lassen. Ungeniert zieht er zu seiner Tussi drei Häuser weiter. Schauspielerisch beeindruckt das wenig und sieht aus, als habe die Autorin einen Sündenbock gebraucht.
Pünktlich zur Filmmitte im zweiten Akt entbindet also Anna im Badezimmer unblutig und will es geheim halten. Ab diesem Zeitpunkt muss sie um ihre Entdeckung bangen und man wundert sich, welcher dramaturgische Trick jetzt angewendet wird. Es ist eine Kopie aus zig Filmen, in denen Frauen aus Angst ihre Babys ersticken.
Aber das Leben geht einfach weiter, wenn auch nicht für das entsorgte Baby. Keiner nimmt Notiz und die Müllabfuhr erledigt den Rest. Als Andreas wieder einziehen will, ringt sich Anna endlich zu einer Entscheidung durch und verhindert es. Dann kommt ihre Tochter zum Fenster und will weiterspielen. Zeit für Tränen.
Etwas mehr Handlung hätte diesem halblangen Spielfilm gut getan, denn dreißig Minuten könnten ein flotteres Erzähltempo zulassen. Technisch ist NARBEN IM BETON sauber gemacht, aber er unterhält nicht und ist daher untauglich fürs Kino. Vielfalt soll ja gerade bei Festivals aufscheinen und Gesellschaftsprobleme dürfen da nicht fehlen. Das Dauerthema der dysfunktionalen Familie treibt ja fast die Hälfte aller Produktionen um, die auf der Berlinale laufen.
Die Figuren haben hier aber keine Tiefe und das Drama fesselt zu wenig. Die Zielgruppe dürfte eher weiblich sein, wo das Thema Kinderkriegen ja ein Dauerbrenner ist, zumal angefacht durch die endlose Medienschlacht um das Prekariat. Daher kommt bestimmt auch die Filmförderung zum Thema Kindstötung. Ein Kondom wäre einfacher gewesen. Beim nächsten Film vielleicht dann Geld für ein professionelles Drehbuch einplanen. Oder wieder zurück zur Contra Medienwerkstatt und weiter üben.
Bewertung: * * *
| Land: | BRD |
| Jahr: | 2009 |
| Regie: | Juliane Engelmann |
| Mit: | Carmen Birk, Stefan Riedner, Lisa Altenpohl, Maggy Domschke, Effi Rabsilber |
| Buch: | Juliane Engelmann |
| Produzent: | Arne Globisch |
| Kamera: | Sin Huh |
| Musik: | Philipp E. Kümpel, Andreas Moisa |
| Dauer: | 30 min |
| Produktionsfirma | http://www.khm.de |
| Rezensent: | Dave Lojek |
Wo ich bin, ist oben
| Originaltitel: | Wo ich bin, ist oben. | |
| Deutscher Titel: | Wo ich bin, ist oben. | |
| Land: | BRD | |
| Jahr: | 2009 | |
| Regie: | Bettina Schoeller | |
| Mit: | Tilli Beine, Reinhild Schoeller, Bettina Schoeller | |
| Buch, Produzentin: | Bettina Schoeller | |
| Kamera: | Bettina Schoeller | |
| Dauer: | 18 | |
| Produktionsfirma: | http://www.depoetica.de | |
| Bewertung: | * * * * | |
| Rezensent: | Verena Schulemann |
17. Februar 2010
Spur der Bären
| Originaltitel: | Spur der Bären | |
| Deutscher Titel: | Spur der Bären | |
| Land: | BRD | |
| Jahr: | 2010 | |
| Regie: | Hans-Christoph Blumenberg | |
| Mit: | Claudia Cardinale, John Hurt, Michael Winterbottom, Wolfgang Jacobsen, Artur Brauner, Peter Schamoni, Michael Verhoeven, Wolfgang Kohlhaase, Katrin Sass, Ang Lee, Hans-Christian Schmid, Tilda Swinton, Tom Tykwer, Alfred Bauer, Errol Flynn, Jean Luc Godard, Roman Polanski | |
| Buch: | Hans-Christoph Blumenberg, Alfred Holighaus | |
| Produzent: | Martin Hagemann | |
| Kamera: | Johann Feindt, Jule Cramer | |
| Dauer: | 94 min | |
| Wertung: | * * * * | |
| Produktionsfirma: | http://www.zerofiction.eu/ | |
| Rezensent: | Dave Lojek |
DERBY
| Originaltitel: | DERBY | |
| Deutscher Titel: | DERBY | |
| Land: | Rumänien | |
| Jahr: | 2009 | |
| Regie: | Paul Negoescu | |
| Mit: | Bogdan Voda, Clara Voda, Nicolas Teodorescu, Maria Mitu | |
| Buch: | Paul Negoescu | |
| Produzent: | Paul Negoescu | |
| Kamera: | Andrei Butica | |
| Musik: | Roxana Mocanu | |
| Dauer: | 15 min | |
| Bewertung: | * * * * | |
| Rezensentin: | Verena Schulemann |
14. Februar 2009
Der Knochenmann
Die Josefs Hader und Bierbichler in Höchstform
Kongeniale schwarze Krimikomödie aus Österreich
Ein Lude fällt aus dem Fenster eines slowakischen Bordells, nachdem er einer Insassin zu Hilfe eilen wollte. Ein Anderer flieht mit dem Auto. Der Oberlude lässt das zu. Schnitt.
Brenner soll also Geld von einem Künstler namens Horvath auf dem Lande eintreiben. Schon auf der Hinfahrt in die gehasste Provinz fliegt ihm das Kabriodach weg. In der Backhendlstation des Metzgers Löschenkohl (Bierbichler) will dann aber niemand den Horvath kennen. Also quartiert sich Brenner dort ein und wird in die Familientragödie hineingezogen. Die funktioniert wie folgt: Der Sohn des Wirts will endlich wissen, wohin der Vater das Geld schafft. Pauli (Christoph Luser) möchte selber das Gasthaus übernehmen. Währenddessen schäkert Brenner mit der Paulis Frau Birgit (Minichmayr), der Bardame. Löschenkohl benutzt im Keller eine Knochenmehlmaschine, in der die Überreste der Mahlzeiten ihre Reise zurück in die Mägen der nächsten Hühnergeneration antreten. Aber der freundliche Wirt trägt Geheimnisse mit sich herum, die einen „Grenzverkehr“ betreffen und den Oberluden Igor auf den Plan rufen. Dann passieren einigen Leuten unschöne „Unfälle“, während Brenners Hormone der Birgit wegen ganz vertrüselt sind. Schon tritt die schöne Valeria neben Löschenkohl auf und verkompliziert die Sache. Als Brenner einen Finger in Abfluss neben der Maschine findet, erwacht der Detektiv in ihm.
Man möchte ungern mehr Details preisgeben, den die Charaktere leben ja von den Überraschungsmomenten und der Gefahr.
Man darf sich gerne an DELIKATESSEN erinnern, obgleich die Konstellation der Figuren völlig anders ist. Mit DER KNOCHENMANN liefert Wolfgang Murnberger ein weiteres Sahnestückchen für das Panorama der Berlinale 2009, das danach direkt ab 19. Februar in die regulären Kinos kommt.
Man beginnt, sich zu fragen, warum die Deutschen keine solchen Filme hinbekommen, von Ausnahmen mal abgesehen. Aber der Kabarettist Josef Hader füllt die von Wolf Haas geschriebene Figur des Brenner derartig brillant und lakonisch aus, dass im Kinosaal kein Auge trocken bleibt. Mit dem großen Josef Bierbichler an seiner Seite gelingt ein Abenteuer, bei dem man außer Gags und Fleischereiabfällen auch noch einer Romanze beiwohnen darf und einen Transsexuellen trifft. Alles ist motiviert und tragikomisch und im richtigen Tempo erzählt. Sowohl Schauspiel als auch Bildauflösung überzeugen und werden von Profis inszeniert. Ernst wechselt sich mit Ulk ab, so dass man noch mehr davon haben will, wenn der Abspann vorbei ist. Brenner zu spielen ist die Lebensaufgabe für Hader geworden, den er sich auch gleich selbst auf den Leib schreibt.
Bewertung: * * * * *
| Land: | Österreich |
| Jahr: | 2009 |
| Regie: | Wolfgang Murnberger |
| Mit: | Josef Hader, Josef Bierbichler, Birgit Minichmayr, Simon Schwarz, Stipe Erceg |
| Buch: | Josef Hader, Wolfgang Murnberger, Wolf Haas |
| Produzent: | Danny Krausz & Kurt Stocker |
| Kamera: | Peter von Haller |
| Musik: | Sofa Surfers |
| Dauer: | 121 min |
| Film im Internet: | http://www.knochenmann-derfilm.de |
| Produktionsfirma: | http://www.dor-film.com |
| Kinostart: | 19.02.2009 |
| Rezensent: | Dave |
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